Planspiele und Simulationen

Geschäftsabläufe sind komplex, häufig wenig durchschaubar und zeitlich versetzt. Oft macht sich die Auswirkung einer Handlung erst nach Monaten bemerkbar.

Simulationen und Planspiele versuchen, diese Realität in einer überschaubaren Zeit zusammenzufassen und die Komplexität für den Teilnehmer erfahrbar zu machen. Dadurch können Mitarbeiter Geschäftsabläufe nachvollziehen, weitreichender mitdenken und unternehmensorientierter entscheiden. Sie erleben typische Zielkonflikte in der Unternehmensführung, lernen betriebswirtschaftliche Methoden und Informationsmittel einzusetzen und mit Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung umzugehen – entsprechend Aristoteles Erkenntnis: Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut.

Die wichtigste Komponente in einem Planspiel ist der Wettbewerb: Verschiedene Teams treten gegeneinander an und beeinflussen Ihre Geschäftsergebnisse durch gezielte Interaktion. Planspiele werden verstärkt in Führungskräftetrainings eingesetzt, da eine gewisse Vorkenntnis von BWL und Strategie vorausgesetzt wird.

Im Gegensatz dazu steuern die Teilnehmer einer Simulation die Geld- und Warenflüsse nur bedingt, beobachten dafür verstärkt die Geschehnisse und Auswirkung aus der „Helikopterperspektive“. Hier arbeiten mehrere Gruppen parallel an der Simulation eines Unternehmens und vertiefen Themen wie: die Zusammenhänge von Finanzkennzahlen und dem operativen Tun, Innovation und Unternehmenskultur, Produkterneuerung und Marktakzeptanz. Simulationen werden häufig zur Vertiefung von Wissen eingesetzt.

 

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