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Impulsletter

April 2018

{salutation},


auf meiner Website www.nienkerke-springer.de finden Sie ab sofort Impulse zu den Themen Fokussierung - Personal Brand und Unternehmenskultur



Führungspersönlichkeit 4.0 – (Ihre) Persönlichkeit wirkt!

wir alle haben unsere persönlichen Highlights. Über welche beruflich-persönlichen Entwicklungsschritte und Lernprozesse durften Sie sich in den ersten Monaten des neuen Jahres freuen?

Bei mir gibt es zwei Highlights. Im September erscheint bei GABAL mein Buch „Personal Branding durch Fokussierung“ unter dem Slogan „Persönlichkeit wirkt“. Im Zeitalter der Digitalisierung müssen sich Führungspersönlichkeiten positionieren und einen Personal Brand aufbauen. In „Personal Branding durch Fokussierung“ geht es mir um mehr als nur um Außenwirkung. Wenn Sie an Ihrer persönlichen Wirkung arbeiten wollen, sollten Sie den Blick zunächst nach Innen richten. Durch die Fokussierung auf Ihren Persönlichkeitskern entsteht Klarheit, denn: Führungspersönlichkeit 4.0 heißt: „Haltung zeigen - weniger managen und mehr führen“. Nur so ist eine Schärfung Ihres persönlichen Profils möglich. Mein zweites Highlight war das umfangreiche und positive Feedback auf die Aussage in meinem letzten Impulsletter, dass Menschen und Interaktionen wichtiger sind als Prozesse und Werkzeuge. Und darum geht es auch in meinen drei Impulsen.

Impuls 1: Vertrauen Sie sich selbst – sonst traut Ihnen niemand

Andere Menschen – auch Mitarbeiter und Kunden – können Ihnen nur Ihr Vertrauen schenken, wenn Sie sich selbst vertrauen. Aaron Antonovsky, der „Vater der Salutogenese“, nennt das „Kohärenzgefühl“. Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit und Sinnhaftigkeit – so lauten die 3 salutogenetischen Grundprinzipien, die es uns ermöglichen, jenes Gefühl von Kohärenz zu entwickeln, das die Voraussetzung für die Aktivierung der im Körper angelegten Selbstheilungskräfte ist. Je stärker das Kohärenzgefühl ausgeprägt ist, desto eher gelingt es uns, Krisen zu bewältigen. Sie sind dann eins mit sich selbst, weil Sie wissen, dass das, was geschieht, in Ihrem Lebenszusammenhang einen tieferen Sinn hat.

Prüfen Sie, ob Ihnen das gelingt. So mancher akzeptiert Schlafmangel und Stress, um scheinbar effizienter zu sein. Viele Menschen stilisieren Effizienz- und Wachstumsversprechen zu einem Mythos, und das in einer fast schon autoaggressiven Art und Weise. Sie leben nach der Maxime: „Schlafen kann ich noch, wenn ich tot bin!“ Wir befinden uns in einem, wie Neurowissenschaftler es nennen, Endless Loop oder Dopamin Loop . Gehirnforscher haben erkannt, wie wichtig eine Pause für uns ist, damit sich das Gehirn regeneriert und kreative Verbindungen geschaffen werden.

Darum: Vertrauen Sie sich und versuchen Sie, besser zu verstehen, worauf es Ihnen ankommt. Dazu brauchen Sie Ruhezeiten und Pausen als Dehnungsfugen und Quellen der Inspiration für kreative Ideen.

Impuls 2: In der Ruhepause die Perspektive wechseln

Neue Denkanstöße erhalten wir beim Blick über den Tellerrand und im Gespräch mit Menschen, die anders sind, anders wahrnehmen und anders denken als wir selbst.

Interessante Begegnungen und Denkanstöße entstanden auch beim Rheingauer Wirtschaftsforum 2017 (siehe Bild oben v.l. Dagmar Döring, (Veranstalterin) Julia Leeb (Video Journalistin) Anke Nienkerke-Springer und Markus Löning).

Wir müssen unsere bequeme Komfortzone, in der wir unsere Meinung immer nur bestätigt bekommen, einfach mal verlassen. Darum habe ich Unternehmer zu einer Begegnung in das Atelier der Künstlerin Suscha Korte eingeladen, um über unterschiedliche Wahrnehmungen und Zugänge zur Welt zu diskutieren. „Mithilfe der Kunst kann der Mensch seine Beziehung zur Welt klären“, so das Statement der Künstlerin.

Also: Wo ist Ihre persönliche Quelle der kreativen Inspiration, die Ihnen den Perspektivenwechsel ermöglicht?

Impuls 3: Persönlichkeit statt Algorithmen

Wir stehen mitten in gewaltigen Umbrüchen. Es gibt jedoch eine Person, auf die Sie sich verlassen können – und das sind Sie selbst, Ihre einzigartige Persönlichkeit.

In jeder wirtschaftlichen Transformation müssen sich das Führungsverhalten und die Unternehmenskultur anpassen und verändern. Fragt sich nur, in welche Richtung. Unumgänglich ist: „Nicht die Technologie macht das Unternehmen aus, sondern die Menschen. Das Digitale bezieht sich nicht nur auf Technik sondern auf eine neue Art Unternehmen zu führen“. Das habe ich jüngst in einem Interview zu Unternehmenskultur betont, welches Sie kostenlos downloaden können. Nicht die Algorithmen sind entscheidend, sondern die Menschen. SIE sind die Seele des Unternehmens. Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit und Sinnhaftigkeit sind die 3 salutogenetischen Grundprinzipien dafür, dass Menschen im Unternehmen emotionale Intelligenz entwickeln, ihre Potentiale entfalten und wertschätzende Begegnungen gestalten können.

Ein Unternehmen ist nicht nur dazu da, Likes zu generieren. Es trägt Verantwortung: für die Mitarbeiter, die Kunden – und die Gesellschaft. Und das heißt: Auch Sie tragen Verantwortung für sich selbst, die Mitarbeiter, die Kunden und die Gesellschaft!

Darum ist unser Ziel: weg von der Ich-AG und hin zu einer gelebten Wir-Kultur!

Ihre
Dr. Anke Nienkerke-Springer

Wir sind an Ihrer Seite und unterstützen Sie dabei, zu einem Unternehmen mit Wir-Kultur zu werden.

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